· Pressemitteilung

Erste Hilfe kinderleicht - Schnupperkurs für Kinder

Wie können wir helfen? Ist Erste Hilfe schwer? Wobei können wir helfen? Warum tragen Rettungskräfte so auffällige Kleidung? Was ist die stabile Seitenlage? Und wie schwer ist ein Notfallrucksack?

Auf diese und viele weitere Fragen suchten die Schulanfängerinnen und Schulanfänger der Kraichtaler Kindergärten in den vergangenen Wochen Antworten bei einem kindgerechten Erste-Hilfe-Kurs. Ulrike Böß vom DRK Neuenbürg-Oberöwisheim nahm sich Zeit, gemeinsam mit den Kindern zahlreiche Fragen zu klären und vieles praktisch zu üben.

Dabei war beeindruckend zu sehen, wie viel die Kinder bereits wissen und mit welcher Neugier sie an das Thema herangehen. Mit großer Ausdauer und Begeisterung verfolgten sie das Auspacken des Notfallrucksacks. Darin gab es jede Menge spannende Dinge zu entdecken: Verbandsmaterial, „Kotztüten“, ein Blutdruckmessgerät, ein Stethoskop, Scheren, eine Taschenlampe, zahlreiche Handschuhe und vieles mehr. So viel sogar, dass der Rucksack ganz schön schwer ist – und natürlich durften die Kinder das selbst ausprobieren.

Auch praktische Übungen standen auf dem Programm: Wie spreche ich eine verletzte Person an? Wie funktioniert die stabile Seitenlage? Wie legt man einen Verband an? Was hat es mit der Notrufnummer 112 auf sich? Und wann darf ich ganz laut „Hilfe!“ rufen?

Bei dieser Übung waren die Kinder mit großer Begeisterung dabei und versorgten sich gegenseitig. Als „Prüfung“ durften sie zum Abschluss gemeinsam Ulrike in die stabile Seitenlage bringen. Dabei waren Mut, Teamgeist und beherztes Zugreifen gefragt.

Dass der Kurs Eindruck hinterlassen hat, zeigen die Berichte einiger Eltern: Zuhause wurden Geschwister, Mama oder Papa kurzerhand in die stabile Seitenlage gebracht und das Gelernte stolz vorgeführt.

Die ersten Kontakte mit dem Thema Erste Hilfe waren für die Kinder spannend, lehrreich und abwechslungsreich. Mit viel Freude und großem Interesse nahmen sie die Inhalte auf – und vielleicht wurde dabei sogar der Grundstein für zukünftige Helferinnen und Helfer gelegt.